BUND und Jugendfeuerwehr keltern

Treffpunkt ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Wingsbach, In den Faltern 2 Alle, die gerne in freier Natur unterwegs sind, dabei auch mal anpacken und zudem leckeren, frisch gepressten Apfelsaft probieren wollen, haben am Samstag, dem 16. Oktober, ab 9:00 Uhr dazu Gelegenheit. An diesem Tag wird die Jugendfeuerwehr Wingsbach  die Taunussteiner Ortsgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) beim Keltern der Äpfel unterstützen. Als Lohn winkt allen kleinen und großen Helfern nicht nur eine Verkostung des selbst gepressten Apfelsaftes , sondern auch das gute Gefühl, mit eigenen Händen etwas für den Erhalt der Streuobstwiesen getan zu haben. Wer möchte, kann sich ein bis zwei leere Flaschen mitbringen, um Apfelsaft mitzunehmen.

Kahlschlag Kleine Dresdener Straße - Offener Brief

Sehr geehrter Herr Zehner,                                                                         auch wenn Ihre MitarbeiterInnen bei dem gemeinsamen Ortstermin am 26. Juli Einsicht zeigten, dass bei der radikalen Fällung an der Kleinen Dresdener Straße ein Fehler -insbesondere hinsichtlich des Umsetzungszeitpunktes- gemacht wurde, ist es für uns als BUND Taunusstein nicht nachvollziehbar, weshalb kein ökologischer Ausgleich seitens der Stadt als Verursacher bzw. Auftraggeber für den entstandenen Schaden vorgesehen ist!                                                                           Allein die Zusage, bei zukünftigen Maßnahmen sensibler vorgehen zu wollen, halten wir nicht für nicht ausreichend!                                            Nach Aussage des betreuenden Forstamtes hatten die Bäume ein Alter zwischen 60-70 Jahren. Durch deren Beseitigung wurde schlagartig ein relativ ungestörter Lebensraum mit seinem über Jahrzehnten entwickelten Ökosystem zerstört. Ein neuer Waldrand wird dieses nur zum Teil und erst in mehreren Jahren ersetzen können und außerdem anderen Tier- bzw. Pflanzenarten einen Lebensraum bieten, als es bislang der Fall war. Ein Waldrand, der überwiegend Sträucher und kleinere Bäume enthalten wird, kann bspw. keine Höhlen oder Rindenstrukturen bereitstellen, die u.a. Unterschlupf für Fledermäuse bieten. Im Umweltbericht zum Bebauungsplan „Kleine Dresdener Straße“ wurde der angrenzende Wald als (Teil-)Lebensraum für verschiedene Vogel- und Fledermausarten beschrieben. Aus diesem Grund und als Zeichen an die Bevölkerung, dass die Stadt Taunusstein bereit ist, diesen Verlust an Lebensraum auszugleichen, hat der BUND auf dem Ortstermin Vorschläge gemacht, die wir hiermit konkretisieren. Da die Renaturierung eines ehemaligen Moorstandortes (Quellbereich des Lauterbachs am Herzogsweg) ausscheidet, weil es sich um Staatswald handelt und die Stadt somit nicht über die Fläche verfügen kann, schlagen wir die Ausweisung einer Naturwaldzelle von 3-5 ha Größe innerhalb des Stadtwaldes vor. Diese soll bereits Bäume im Alter von 80-100 Jahren enthalten, um u.a. ein entsprechendes Lebensraumpotential für die oben genannten geschädigten Arten aufzuweisen. Daher bitten wir zu prüfen, ob es in den Bereichen rund um den Altenstein, im Auwald am Kesselbach, am Kloppenheimer Rain (neben Neuhofer Heide) oder am Zugmantel in Orlen eine geeignete Fläche für eine ungestörte natürliche Entwicklung gibt, die in dem genannten Umfang bereitgestellt werden kann. Bei der Auswahl geeigneter Waldbereiche in den o.g. Gebieten unterstützen wir Sie gerne.        Außerdem möchte ich noch einmal unseren Vorschlag zur gemeinsamen Erstellung von  „ökologischen Leitlinien für den Taunussteiner Stadtwald“ erwähnen. Durch die Vorgabe fachlich abgestimmter Maßgaben bei der Bewirtschaftung des Stadtwaldes sollen zukünftig Beeinträchtigungen vermieden, aber auch die Qualität des Waldes für Flora und Fauna sowie die Naherholung („Waldbaden“) gefördert werden. Auch hier stehen wir für eine unterstützende Mitarbeit zur Verfügung.                                                       Der BUND Taunusstein freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit und Ihre Vorschläge - zum Wohl des Taunussteiner Stadtwaldes.                        Im Namen des Vorstands des BUND Ortsverbands Taunusstein                     - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.-

Zum Wegwerfen zu schade!                                                                          Auf dem Friedhof in Taunusstein-Hahn gibt es nun die Möglichkeit Blumenzwiebeln zu sammeln für die keine Verwendung mehr besteht.       Die hier deponierten Blumenzwiebeln können auch gern für den Einsatz im eigenen Garten oder Balkon mitgenommen werden.                                  Das Regal steht auf dem oberen Teil des Friedhofes an der Wasserstelle.


BUND-Ortsverband Taunusstein unterstützt Wiederansiedlung Arnika in Hessen

In der zweiten Maihälfte machten sich einige aktive Mitglieder des BUND-Ortsverbands Taunusstein an die Arbeit, um geeignete Flächen für die Anpflanzung junger Arnikapflanzen vorzubereiten, die im Botanischen Garten Marburg/Lahn vorgezogen wurden. Einige Tage später pflanzte eine kleine Gruppe auf zwei Flächen in Taunusstein insgesamt 500 Pflanzen. Durch die Zusammenarbeit der Hochschule Geisenheim, in Person von Frau Professor Ilona Leyer, mit Dr. Andreas Titze, Leiter des Botanischen Gartens Marburg und mit der Universität Marburg wird über das Projekt ArnikaHessen versucht, ehemalige Standorte von Arnica montana zu reaktivieren - so nun auch in Taunusstein. Die jahrzehntelangen Kartierungen von Dr. Wolfgang Ehmke ermöglichten Rückschlüsse auf ehemals natürlich besiedelte Standorte. Einer der Standorte befindet sich am Rand einer vom BUND-Ortsverband gepachteten Weidefläche. Diese konnte vor einigen Jahren, nach einer extremen Überweidung durch Pferde, von den örtlichen Naturschützern übernommen werden. Über eine extensive Nutzung mit Galloways entstand ein vielfältiges Mosaik aus verschiedensten Lebensräumen. Der Auspflanzungsort für die Arnika befindet sich auf einer kleinen Kuppe mit mageren Standortbedingungen. Auch hier war der Ortsverband vor einigen Jahren aktiv, indem er die ganze Fläche von Gehölzaufwuchs freistellte und damit gute Voraussetzungen schaffte, die vielfältige Flora aus verschiedenen Knabenkräutern, Wiesensilge, Teufelskralle, Kreuzblümchen und Schlüsselblumen zu erhalten. Einmal im Jahr, nach dem Aussamen, wird auch diese Fläche von den Rindern beweidet. In dieser Nachbarschaft befindet sich nunmehr auch die neue Arnikafläche. „Die Mitglieder des BUND-Ortsverbands Taunusstein sind stolz, mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag zur Wiederansiedlung der Arnika in Hessen leisten zu können“, so der Vorsitzende Thomas Petsch. Innerhalb des ArnikaHessen-Projektes wurden auf Grundlage genetischer Untersuchungen geeignete Spenderpflanzen identifiziert, aus deren Samen im Botanischen Garten Marburg Pflanzen gezogen wurden. Durch ergänzende Bodenuntersuchungen wurde bestätigt, dass die Standorte in Taunusstein für eine Wiederansiedlung von Arnica montana geeignet sind, die magere und saure Bodenverhältnisse benötigt. Die BUND-Mitglieder hoffen, dass die Pflanzen gut anwachsen, von Wildschäden weitgehend verschont bleiben und sie im nächsten Jahr von den ersten gelben Blüten für ihre Mühen belohnt werden.


BUND-Projekt aus Taunusstein bei Umweltlotterie

Seit einigen Jahren gibt es die Umweltlotterie GENAU von Lotto Hessen. Hierbei kann der Hauptgewinner ein Natur- oder Umweltschutzprojekt seines Landkreises auswählen, welches dann zusätzlich eine finanzielle Unterstützung erhält. Ab sofort gibt es auch ein Projekt aus Taunusstein, das gefördert werden kann. Der Ortsverband Taunusstein des Bund für Umwelt- und Naturschutz Hessen e.V. (BUND) möchte einen mobilen Weideunterstand für die kleine Galloway-Herde anschaffen, die das Wurzelbachtal in Taunusstein-Neuhof beweidet. In diesem Talzug  besitzt der BUND Taunusstein ein eigenes Grundstück und hat die Nutzung von zwei weiteren Flächen der Stadt Taunusstein unter seiner Regie. Auf einer der Flächen wachsen in einem Teilbereich viele besondere und geschützte Pflanzenarten, wie zum Beispiel das Gefleckte Knabenkraut, der Teufelsabbiss oder die Skabiose. Der gesamte Talzug wird von Sabine Best mit ihrer Galloway-Herde, in enger Abstimmung mit dem Naturschützern, bewirtschaftet.    Der BUND Taunusstein möchte diese naturschonende Nutzung unterstützen. Aus diesem Grund soll, insbesondere für die jungen Kälber, ein mobiler Unterstand angeschafft werden, um diesen bei sehr starker Sonne oder widrigen Wetterbedingungen Schutz zu bieten. Die kleine Herde zieht von Frühjahr bis Herbst von einer Weidefläche zur nächsten, sodass die einzelnen Flächen immer ausreichend Zeit zur Regeneration bekommen. Um dieses flexible Weidemanagement weiterhin zu gewährleisten und den Anforderungen des Tierschutzes gerecht zu werden, ist ein Unterstand erforderlich, der mit einem Traktor auf die jeweilige Weideflächen gezogen werden kann.  "Der BUND Taunusstein hat dieses Projekt bei Lotto GENAU angemeldet, um damit diese naturschonende Art der Beweidung zu unterstützen, die eine besondere Arten- und Strukturvielfalt in dem gesamten Talzug sichert. Wir würden uns sehr freuen, wenn einer der nächsten Hauptgewinner aus Taunusstein kommt und unser Projekt zur Unterstützung auswählt“, so der Vorsitzende Thomas Petsch.


Beratung zu blühenden Gärten

BUND für blühende Gärten

 

Der BUND für blühende Gärten ist eine Aktion des BUND Ortsverbandes Taunusstein für Gartenliebhaber mit einem Herz für Insekten.

 

Der BUND Ortsverband bietet eine kostenlose Beratung zur Gestaltung naturnaher Gärten an.

Das Ausmaß des Insektenrückganges hat bedenkliche Ausmaße angenommen. Jeder Gartenbesitzer kann durch die Anlage seines Gartens mit einem bunten und vielfältigen Blütenmeer anstatt einer vermeintlich pflegeleichten Steinwüste seinen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.

 

Mitglieder des BUND Ortsverbandes Taunusstein kommen zu einem Gartenbesuch vorbei und schauen sich die Gegebenheiten vor Ort an. In einem Gespräch werden in "luftiger Atmosphäre" die Vorstellungen und Möglichkeiten für eine blütenreiche Bepflanzung besprochen. Es werden Tipps und Informationen gegeben, zu insektenfreundlichen Pflanzen oder auch welche Pflanzen für welchen Standort geeignet sind. Dazu gibt es eine Liste mit Pflanzenvorschlägen.

 

Interessierte können gerne Kontakt aufnehmen über die Homepage des BUND Ortsverbandes Taunusstein www.bund-taunustein.de oder sich direkt per Mail über info@OVTaunusstein.bund-hessen.net an den Bund Ortsverband wenden. Über ein kleines Dankeschön für diese Beratung in Form einer Spende würde sich der Ortsverband freuen.

 

 

 

Fotowettbewerb 2020 Gewinnerfotos


Für was steht der BUND Taunusstein

Auszug aus der Satzung

 

Zweck des BUND-Ortsverbandes Taunusstein ist die Verfolgung und Umsetzung der in §2 der Satzung des BUND-Landesverbandes Hessen beschriebene Ziele und Maßnahmen, insbesondere Förderung und Durchsetzung des Natur-, und Umweltschutzes und der Landschaftspflege.