Kahlschlag Kleine Dresdener Straße

Sehr geehrter Herr Zehner,                                                                         wieso halten Sie sich nicht an den von Ihnen selbst ausgerufenen Einschlagstopp für gesunde Buchen bzw. Laubbäume?                     Entgegen Ihrer eigenen Vorgabe wurden an der Kleinen Dresdener Straße ca. 4.500 qm gesunder Laubmischwald aus Buchen, Eichen, Eschen, Ahornen etc. gerodet - und das mitten im Sommer, in einer Zeit, wo Vögel in den Bäumen brüten und geschützte Fledermausarten Sommerquartiere haben!                                                                                                           Der BUND OV Taunusstein ist entsetzt, dass hier solch ein unsensibles Vorgehen, ohne weitere Abstimmung mit den Stadtverordneten oder der unteren Naturschutzbehörde, von Ihnen beauftragt wurde!                      Wenn die Rodung nur dazu dient, einen Sicherheitsabstand zwischen den geplanten Häusern an der Kleinen Dresdener Straße, die übrigens noch lange nicht gebaut sind, und dem Wald einzuhalten, hätten Sie ohne Weiteres die Zeit gehabt, die Fällungen zumindest in den Wintermonaten durchführen zu lassen.                                                                                  Als Bürgermeister vertreten Sie die Taunussteiner Bevölkerung. Deshalb möchte wir Ihnen sagen, dass wir es ablehnen, wenn weiterhin gesunder Laubwald auf solch radikale Weise und ohne Rücksicht auf die darin lebenden Tiere gerodet wird!                                                                     BUND OV Taunusstein

Zum Wegwerfen zu schade!                                                                          Auf dem Friedhof in Taunusstein-Hahn gibt es nun die Möglichkeit Blumenzwiebeln zu sammeln für die keine Verwendung mehr besteht.       Die hier deponierten Blumenzwiebeln können auch gern für den Einsatz im eigenen Garten oder Balkon mitgenommen werden.                                  Das Regal steht auf dem oberen Teil des Friedhofes an der Wasserstelle.


BUND-Ortsverband Taunusstein unterstützt Wiederansiedlung Arnika in Hessen

In der zweiten Maihälfte machten sich einige aktive Mitglieder des BUND-Ortsverbands Taunusstein an die Arbeit, um geeignete Flächen für die Anpflanzung junger Arnikapflanzen vorzubereiten, die im Botanischen Garten Marburg/Lahn vorgezogen wurden. Einige Tage später pflanzte eine kleine Gruppe auf zwei Flächen in Taunusstein insgesamt 500 Pflanzen. Durch die Zusammenarbeit der Hochschule Geisenheim, in Person von Frau Professor Ilona Leyer, mit Dr. Andreas Titze, Leiter des Botanischen Gartens Marburg und mit der Universität Marburg wird über das Projekt ArnikaHessen versucht, ehemalige Standorte von Arnica montana zu reaktivieren - so nun auch in Taunusstein. Die jahrzehntelangen Kartierungen von Dr. Wolfgang Ehmke ermöglichten Rückschlüsse auf ehemals natürlich besiedelte Standorte. Einer der Standorte befindet sich am Rand einer vom BUND-Ortsverband gepachteten Weidefläche. Diese konnte vor einigen Jahren, nach einer extremen Überweidung durch Pferde, von den örtlichen Naturschützern übernommen werden. Über eine extensive Nutzung mit Galloways entstand ein vielfältiges Mosaik aus verschiedensten Lebensräumen. Der Auspflanzungsort für die Arnika befindet sich auf einer kleinen Kuppe mit mageren Standortbedingungen. Auch hier war der Ortsverband vor einigen Jahren aktiv, indem er die ganze Fläche von Gehölzaufwuchs freistellte und damit gute Voraussetzungen schaffte, die vielfältige Flora aus verschiedenen Knabenkräutern, Wiesensilge, Teufelskralle, Kreuzblümchen und Schlüsselblumen zu erhalten. Einmal im Jahr, nach dem Aussamen, wird auch diese Fläche von den Rindern beweidet. In dieser Nachbarschaft befindet sich nunmehr auch die neue Arnikafläche. „Die Mitglieder des BUND-Ortsverbands Taunusstein sind stolz, mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag zur Wiederansiedlung der Arnika in Hessen leisten zu können“, so der Vorsitzende Thomas Petsch. Innerhalb des ArnikaHessen-Projektes wurden auf Grundlage genetischer Untersuchungen geeignete Spenderpflanzen identifiziert, aus deren Samen im Botanischen Garten Marburg Pflanzen gezogen wurden. Durch ergänzende Bodenuntersuchungen wurde bestätigt, dass die Standorte in Taunusstein für eine Wiederansiedlung von Arnica montana geeignet sind, die magere und saure Bodenverhältnisse benötigt. Die BUND-Mitglieder hoffen, dass die Pflanzen gut anwachsen, von Wildschäden weitgehend verschont bleiben und sie im nächsten Jahr von den ersten gelben Blüten für ihre Mühen belohnt werden.


BUND-Projekt aus Taunusstein bei Umweltlotterie

Seit einigen Jahren gibt es die Umweltlotterie GENAU von Lotto Hessen. Hierbei kann der Hauptgewinner ein Natur- oder Umweltschutzprojekt seines Landkreises auswählen, welches dann zusätzlich eine finanzielle Unterstützung erhält. Ab sofort gibt es auch ein Projekt aus Taunusstein, das gefördert werden kann. Der Ortsverband Taunusstein des Bund für Umwelt- und Naturschutz Hessen e.V. (BUND) möchte einen mobilen Weideunterstand für die kleine Galloway-Herde anschaffen, die das Wurzelbachtal in Taunusstein-Neuhof beweidet. In diesem Talzug  besitzt der BUND Taunusstein ein eigenes Grundstück und hat die Nutzung von zwei weiteren Flächen der Stadt Taunusstein unter seiner Regie. Auf einer der Flächen wachsen in einem Teilbereich viele besondere und geschützte Pflanzenarten, wie zum Beispiel das Gefleckte Knabenkraut, der Teufelsabbiss oder die Skabiose. Der gesamte Talzug wird von Sabine Best mit ihrer Galloway-Herde, in enger Abstimmung mit dem Naturschützern, bewirtschaftet.    Der BUND Taunusstein möchte diese naturschonende Nutzung unterstützen. Aus diesem Grund soll, insbesondere für die jungen Kälber, ein mobiler Unterstand angeschafft werden, um diesen bei sehr starker Sonne oder widrigen Wetterbedingungen Schutz zu bieten. Die kleine Herde zieht von Frühjahr bis Herbst von einer Weidefläche zur nächsten, sodass die einzelnen Flächen immer ausreichend Zeit zur Regeneration bekommen. Um dieses flexible Weidemanagement weiterhin zu gewährleisten und den Anforderungen des Tierschutzes gerecht zu werden, ist ein Unterstand erforderlich, der mit einem Traktor auf die jeweilige Weideflächen gezogen werden kann.  "Der BUND Taunusstein hat dieses Projekt bei Lotto GENAU angemeldet, um damit diese naturschonende Art der Beweidung zu unterstützen, die eine besondere Arten- und Strukturvielfalt in dem gesamten Talzug sichert. Wir würden uns sehr freuen, wenn einer der nächsten Hauptgewinner aus Taunusstein kommt und unser Projekt zur Unterstützung auswählt“, so der Vorsitzende Thomas Petsch.


Beratung zu blühenden Gärten

BUND für blühende Gärten

 

Der BUND für blühende Gärten ist eine Aktion des BUND Ortsverbandes Taunusstein für Gartenliebhaber mit einem Herz für Insekten.

 

Der BUND Ortsverband bietet eine kostenlose Beratung zur Gestaltung naturnaher Gärten an.

Das Ausmaß des Insektenrückganges hat bedenkliche Ausmaße angenommen. Jeder Gartenbesitzer kann durch die Anlage seines Gartens mit einem bunten und vielfältigen Blütenmeer anstatt einer vermeintlich pflegeleichten Steinwüste seinen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.

 

Mitglieder des BUND Ortsverbandes Taunusstein kommen zu einem Gartenbesuch vorbei und schauen sich die Gegebenheiten vor Ort an. In einem Gespräch werden in "luftiger Atmosphäre" die Vorstellungen und Möglichkeiten für eine blütenreiche Bepflanzung besprochen. Es werden Tipps und Informationen gegeben, zu insektenfreundlichen Pflanzen oder auch welche Pflanzen für welchen Standort geeignet sind. Dazu gibt es eine Liste mit Pflanzenvorschlägen.

 

Interessierte können gerne Kontakt aufnehmen über die Homepage des BUND Ortsverbandes Taunusstein www.bund-taunustein.de oder sich direkt per Mail über info@OVTaunusstein.bund-hessen.net an den Bund Ortsverband wenden. Über ein kleines Dankeschön für diese Beratung in Form einer Spende würde sich der Ortsverband freuen.

 

 

 

Fotowettbewerb 2020 Gewinnerfotos


Für was steht der BUND Taunusstein

Auszug aus der Satzung

 

Zweck des BUND-Ortsverbandes Taunusstein ist die Verfolgung und Umsetzung der in §2 der Satzung des BUND-Landesverbandes Hessen beschriebene Ziele und Maßnahmen, insbesondere Förderung und Durchsetzung des Natur-, und Umweltschutzes und der Landschaftspflege.