Schutzzaun zur Amphibienrettung in Taunusstein-Neuhof, Nähe Biohof Platte

Amphibien machen sich derzeit auf die meist nächtliche Wanderschaft zu ihren Laich-Gewässern. Allerdings endet Ihre Wanderung oft an der ersten Straße tödlich. Ein Schutzzaun ist daher für wandernde Tiere eine wichtige Schutzmaßnahme, wenn die Amphibien Straßen oder wie in diesem Fall einen Feldweg überqueren müssen,Auf Initiative von Tatjana Tapparello, Biohof Platte, und in enger Abstimmung mit der Stadt Taunusstein unterstützt der BUND OV Taunusstein die Amphibienschutzaktion an einem Feldweg, nahe der Limburger Straße in Taunusstein-Neuhof.Der Krötenzaun bringt erste Erkenntnisse über die Anzahl der wandernden Tiere in diesem Bereich, der ab diesen Sommer über längere Zeit für die Durchfahrt von Schwerlastverkehr genutzt werden wird (Erneuerung Seelbacher Weg und Neubau EDEKA-Markt in Wehen). Rechtzeitig vor Beginn der Krötenwanderung hat die Stadt Taunusstein einen Krötenzaun errichten lassen und 20 Eimer entlang des Schutzzaunes in den Boden eingelassen. Die Böden der Eimer sind mit Abflusslöchern versehen und mit etwas Laub und Erde bedeckt, damit die Amphibien vor der Sonne geschützt sind und nicht austrocknen. In jedem Eimer steckt ein Ast, in manchen auch zwei dünne Äste, damit Mäuse, Käfer etc. heraus-klettern können. Die Betreuung

des Amphibienzaunes haben Tatjana Tapparello, Bekannte und der BUND OV Taunusstein übernommen. Die Eimer werden 2 x täglich (am besten morgens) kontrolliert und die Amphibien in der Nähe der Teiche am Kuchenborn wieder ausgesetzt. Die Zahl der Tiere und die Art wird in einem Protokoll bei jeder Kontrolle dokumentiert.